Die
Kalibrierung ist notwendig, damit eine identische Darstellung bei jeder
Betrachtung gewährleistet ist.
LCD-Monitore
benötigen eine initiale Kalibrierung für die Anpassung an die
Umgebungsbedingungen und für die Anpassung des Licht - Ausgabe - Bereiches an
die DICOM-Kurve.
Auf
Grund des Alterungseffektes dieser Monitore ist später eine automatische oder
manuelle Kalibrierung notwendig (im Rhythmus von 3 - 6 Monaten) um die
Konformität mit dem DICOM-Standard
weiterhin sicherzustellen.
Die
DICOM - Tonwertkurve ist ein
Darstellungsstandard um die Empfindlichkeit
des Auges anzupassen. Besondere Aufmerksamkeit erfährt hierbei der untere
Grauwertbereich. Durch die Kalibration im Befundungsmonitor wird dieser mit der
implementierten LUT abgeglichen und
so besonders fein auf die Sensibilität
des Auges abgeglichen.
Das
Ergebnis muss immer eine homogene Graudarstellung ohne stufige oder sprunghafte
Darstellung der Grauwerte sein.
Eine "Vor-Ort-Kalibration", also am endgültigen Aufstellungsort, ist zur Herstellung
und Einhaltung einer
konsistenten Bildqualität unerlässlich. Das Umgebungslicht muss berücksichtigt
werden! Hierdurch
wird die übliche Werkseinstellung / Werkskalibration deutlich und nachweissbar verbessert.
Hierzu
muss unbedingt das Tool (Software und Kalibrations-Sensor) des
jeweiligen Herstellers benutzt werden. Alle
anderen am Markt angebotenen Software-Tools führen zu nachgewiesenen und ungenügenden
Ergebnissen.
Diese
Software-Tools sind darüber hinaus nur zur Kalibration eines einzigen Monitors
via Grafikkarte ausgelegt.
Bei Verwendung eines Twin-Sets, also zwei Befundungsmonitore greifen auf eine
Grafikkarte zu, kann nur ein Monitor kalibriert werden. Der zweite bleibt
unbeachtet!